Sommerjacke – Atmungsaktive und leichte Jacke für den Sommer

Eine Sommerjacke ist bei Outdoor-Aktivitäten sehr nützlich. Wenn es abends etwas kühler wird oder die Sonne plötzlich hinter dunklen Wolken verschwindet, ist es immer gut, eine Jacke im Rucksack zu haben. Eine Hardshell hat den Vorteil, dass sie auch als Regenschutz und nicht nur als Kälte- oder Windschutz dient. Dafür ist eine Softshell-Jacke aber auf Dauer angenehmer, denn sie ist weicher und atmungsaktiver als eine Hardshell-Jacke.

Eine Hardshell-Jacke ist für den Sommer nur bedingt geeignet

Gegen eine Hardshell-Jacke im Sommer spricht, dass die meisten Klimastoffe einen Temperaturunterschied von mindestens 15 °C zwischen Innen- und Außenbereich benötigen (fehlender osmotischer Druck), um optimal zu funktionieren. Bei sommerlichen Temperaturen ist das aber oft nicht der Fall, so dass auch die teuerste Hardshell-Jacke nur noch wie eine billige Regenjacke funktioniert. Dahingegen ist es bei kühlen Temperaturen im Herbst oder Winter immer so, dass es unter der Jacke deutlich wärmer ist als außerhalb der Jacke. Eine Hardshell-Jacke ist als Regenjacke und an einem kühlen Abend sehr praktisch, ansonsten aber nicht ideal für sommerliche Bedingungen.

Ab welcher Außentemperatur funktionieren Hardshell-Jacken?

Zieht man von der normalen Körpertemperatur von 37 °C die oben erwähnten 15 °C ab, landet man bei einem Wert von 22 °C. Das ist die theoretische Schwelle, ab der die modernen Klimastoffe optimal funktionieren. In der Praxis ist es aber erst richtig sinnvoll, Hardshell-Jacken ab etwa 15 °C zu tragen. Wenn es ein paar Grad wärmer ist, funktioniert der Klimastoff auch, aber nicht mehr optimal. Bei deutlich höheren Temperaturen verlieren Hardshell-Materialien jegliche Atmungsaktivität. Je größer die Luftfeuchtigkeit ist, desto niedriger ist der Schwellenwert. Bei feucht-warmem Klima funktionieren die modernen Klimastoffe z.B. nicht.